Regeln

 

Spielfeld

Das Spielfeld (Eisfläche) der Curler wird Rink genannt und ist standardmässig 45.72 m lang und max. 5 m breit. Zwei identische Bodenbezeichnungen (farbige Kreise, Haus genannt) befinden sich jeweils an jedem Ende der Rink-Seite.

 

Der Eismeister besprüht die Fläche mit feinen Wassertropfen. Aufgrund der Reibung zwischen dem Stein und den Wassertropfen dreht sich der Stein nach innen oder außen, d. h. er «curlt». Die Drehbewegung verändert sich im Verlaufe des Spiels, da die Wassertropfen durch das Gleiten der Steine allmählich abgehobelt werden.

 

  

 

Steinabgabe

Die Steinabgabe erfolgt entweder von Hand oder mittels eines Sticks (Extender). Dabei muss darauf geachtet werden, dass der Stein vor der sogenannten Hog-Line die Hand respektive den Extender verlassen hat. Das heisst, die Rollstuhl-Curler geben den Stein vor der Hog-Line ab. Sie stehen dort mit ihrem Rollstuhl, sie sliden nicht wie Fussgänger-Curler vom Hack bis zur Hog-Line.

 

Der wirklich einzige grosse Unterschied zum Fussgänger-Curling besteht darin, dass beim Rollstuhl-Curling nicht mit dem Besen gewischt werden darf.

 

 

Team

Ein Team besteht aus 5 Spielern und dem Coach, wobei 4 Spieler auf dem Eis im Einsatz stehen, der 5. Spieler ist Ersatz. Der Coach trainiert und führt die Mannschaft, darf aber während dem Wettkampf nur in der Halbzeit oder einem Time-Out – das nur vom Team gewählt werden kann  zur Beratung aufs Eis. Im Gegensatz zu den Fussgängern muss bei den Rollstuhl-Curlern die Mannschaft mixed sein, das heisst mindestens eine Frau respektive ein Mann muss im Team mitspielen.

 

Jeder Spieler spielt pro End 2 Steine. Ein ganzes Spiel dauert im Gegensatz zum Fussgänger-Curling nur 8 Ends. Steht das Spiel nach 8 Ends unentschieden, werden Zusatzends bis zur Entscheidung gespielt.

 

 

Interessieren Sie weitere Ausführungen zum Curling?

Mehr zu den Regeln erfahren Sie auf der Webseite von WCF: Rules & Regulations

 

Weiterführende Informationen zum Curling finden Sie hier: